Tracklist

  1. The Bird With The Coppery, Keen Claws [06:08]
  2. Just Like Him [06:59]
  3. Abstinence [11:23]
  4. Jazz Envy [08:08]
  5. After A Dance Or Two, We Sit Down For A Pint With Gil And Tim [06:12]
  6. The Garden Of Love [05:00]
  7. Maxfield [10:15]

Produced by Heinrich von Kalnein & Horst-Michael Schaffer for JBBG. Co-produced by John Hollenbeck. Executive Producers Andreas Schaffer & Kai Schmidt for Intuition Records 2005.

Musicians

vocals & electronic effects: Theo Bleckmann woodwinds: Heinrich von Kalnein, Robert Friedl, Klaus Gesing, Christian Bachner, Martin Harms trumpets & flugelhorns: Axel Mayer, Horst-Michael Schaffer, Jörg Engels, Karl Rossmann trombones: Wolfgang Messner, Robert Bachner, Reinhard Summerer, Hans Radinger keyboards: Uli Rennert piano: Oliver Kent bass & cello: Henning Sieverts drums: John Hollenbeck 

Credits

Recorded by Danilo Zenko at RTV-Studio Maribor, Slovenia on April 27 & 28 2004. Musical supervision by Reinhard Micko. Mixed by Johannes Wohlleben, Horst-Michael Schaffer and Heinrich von Kalnein on October 13-15 2004, mastered by Philipp Heck and Horst-Michael Schaffer at Bauer Studios Ludwigsburg, Germany.

All Compositions by John Hollenbeck.
 

    Press Reviews

  • Wiesbadener Kurier (DE)  Konzertkritik JBBG meets Take 6 & CD Kritik

    „Ausgelassene Stimmung im ehrwürdigen Thiersch-Saal. Nicht erst im Finale, sondern schon während der zweistündigen Performance hagelt es Applaus und Bravo-Rufe. Auslöser: die im Rahmen des Rheingau Musik Festivals vorgetragene Vokalakrobatik einer sechsfachen Wundertüte, ein Big-Band Sound jenseits aller Klischees und eine ungewöhnliche „Weltpremiere“. In der Tat mag es zunächst wundern, dass sich die weltweit vielleicht beste A-Cappella Formation mit einer 17-köpfigen Jazz-Formation zu einem Joint Venture der besonderen Art einfindet. Da wäre einmal die mit internationalen Top-Instrumentalisten besetzte Jazz Bigband Graz – ein kreatives Kollektiv, das wegen seiner Innovationsfreude in den Booklets den Warnhinweis „Achtung, das ist keine typische Bigband-CD Deiner Eltern“ unterbringen muss. Üppige 13 Bläser formieren sich um Hammond-Orgel/ Keyboard, Flügel, Bass und Drums. Wenn die Herren gemeinsam ins Blech pusten, schiebt sich schon mal eine fühlbare Druckwelle durchs Auditorium. ... stehen ebenso für sich wie die brilliant ausgearbeiteten Stücke, die die Grazer Combo ohne Vokalunterstützung präsentiert. ... Ein großartiges Experiment.“ 

    Peter Müller, Juli 2006

  • Salzburger Nachrichten (A)  Echte Klangabenteuer

    „Bei pädagogisch unkorrekten Rockalben prangt mitunter eine Warnung an die Eltern auf dem Cover. Bei "Joys & Desires", dem jüngsten Album der Jazz Bigband Graz (Schott/Intuition), findet sich ein konträrer Warnhinweis im Booklet: "Das ist keine
    typische Bigband-CD deiner Eltern!" schreibt Komponist und Drummer John Hollenbeck. Tatsächlich: Die Stücke, die der New Yorker Tausendsassa mit der 18-köpfigen Band in schillernden Sound umsetzt, hat mit festgerosteten
    Blechbläsersätzen nichts zu tun. Mit Vokalist Theo Bleckmann als Gast und subtilen elektronischen Hilfsmitteln erschließt sich eine hervorragende Jazz Bigband Graz in einem echten Klangabenteuer Spielräume jenseits aller Bigband-Klischees.“

    Pac, Dezember 2005

  • Kronenzeitung (A)  Starkes Profil

    „Die Grazer und ihr starkes Profil: Ein geradezu symphonisch - neutönendes Erlebnis bietet die Jazz Bigband Graz mit ihrem neuen Programm. Für zwei Abende machten die Grazer in Wien in Joe Zawinul’s Birdland Station; und Schlagzeuger John
    Hollenbeck präsentierte sich dabei erneut als Komponist: Gemeinsam zeigten sie starkes Profil aus Graz!
    Hollenbeck ließ sich von der seit sechs Jahren bestehenden Formation rund um Heinrich von Kalnein und Horst-Michael Schaffer zu „Joys & Desires“ inspirieren. Er bezieht sich damit nicht nur auf feine Lyrik, sondern öffnet auch erfrischende Freiräume.
    Da mischen sich unter die breiten Klangflächen lustvolle Eruptionen des polychromen Chaos in der Kollektivimprovisation; rückt Minimalismus pur in den Raum, aus dem Theo Bleckmann schließlich vokal ausbricht und rhythmisch –
    repetitiv Gedichte rezitiert. Doch auch der Bigband-Sound gewann zunehmend an Dichte. Während die große Linie klar vorgegeben ist, brodelt es darunter und drum herum gewaltig. 

    Ki, 17.11.2005

  • Krone (A)  Subtiles Klangedicht

    Subtiles Klangedicht. Der New Yorker Komponist John Hollenbeck schrieb mit „Joys & Desires“ für die Jazz Bigband Graz ein Klanggedicht voll subtiler Empfindlichkeit. Es erklang unter Heinrich von Kalnein im Brucknerhaus Linz.Die Instrumentensätze des in üblicher Weise bestückten Orchesters spielen nicht nach tradierten

    Regeln gegeneinander an. In ungewohnter V – Form aufgestellt, bilden sie wie mit einer Stimme Poems aus pastellenen Collagen, gleissenden Clustern und filigranen Schattenstrichen. Die mehr gefühlten als getrommelten rhythmischen Impulse halten diese in leichtfüssigen Schwingungen.
    Theo Bleckmann erzählt im fabulierenden Sprechgesang im Titelsong von Freuden und Wünschen im Garten der Liebe.

    Peter Baumann, Dezember 2006

  • Jazztimes (USA)  it's worth it

    „First things first: Graz does not rhyme with jazz; it's the Austrian city that helps to subsidize the Bigband. Coleaders Horst-Michael Schaffer and Heinrich von Kalnein as well as trombonist Ed Neumeister are music-faculty colleagues at Graz University, and they've worked frequently with American drummer John Hollenbeck, whose brilliant but elusive mind concocted this brilliant but elusive project.
    The ever-inquisitive art of Hollenbeck, who wrote all the charts, makes incredible demands on the Bigband, and there are surprisingly few solo statements. The accent is on free expression, frequent tempo changes, minimalism that's reminiscent of John Adams, fascinating contrapuntal lines and, above all, unison phrases. So much of the latter, the sections can brag about their intonation; the brass in particular are right on target. All of those elements come together in the longest track, "Abstinence." It requires patient listening, but it's worth it...“

    Harvey Siders, March 2006

  • Jazzpodium (DE)  Ausgefeilte Reife

    „Groove, Farbe, Vielgestaltigkeit. Die Steiermark ist allemal eine Reise wert! Der Tatsache, dass die Jazz Bigband Graz zu den besten einschlägigen Klangkörpern Europas zählt (...), setzen die Mannen um Heinrich von Kalnein und Horst-Michael Schaffer mit ihren JOYS & DESIRES ein feines Sahnehäubchen auf. Der New Yorker Drummer John Hollenbeck ist es diesmal, der die Kompositionen beisteuert, denen sich die Band samt Hollenbecks Vertrautem, dem Sänger Theo Bleckmann, mit ihrem ausgezeichneten Differenzierungsvermögen widmet. Weder geht es da um kraftmeierndes Dauergebläse noch um allzu intellektuelle Anstrengung oder den Background für rasante Soli (die gibt’s trotzdem), sondern schlicht und ergreifend um eine Musik, deren ausgefeilte Reife, bewusste Ästhetik und sorgsam ausgearbeitete
    Detailfülle sich in so feinfühlige wie bezwingender Unmittelbarkeit entfaltet.“

    Tobias Böcker, November 2005

  • Der Grazer (A)  Volltreffer

    „...Das neue Album JOYS & DESIRES unter Mitwirkung von John Hollenbeck und Theo Bleckmann ist jedenfalls ein Volltreffer. Elastisch, muskulös und farbenprächtig klingt die Jazz Bigband Graz.“

    November 2005

  • All About Jazz (USA)  high torque ensemble music

    „... At its best it's a visceral, fiercely elemental concoction. Rhythmic expression is at the core; harmonic invention is relatively unimportant; and the role of the bravura soloist is much reduced. It's high torque ensemble music, often mesmerising in
    effect, precisely and arrestingly detailed, lightly dipped in electronica, and with many novel textures.
    “Abstinence” and “Jazz Envy” work particularly well, their extended, trance-like tones (a Hollenbeck signature motif, often stated in unison by massed horns and at times echoing Tibetan temple chanting) driven upward by intense, mounting rhythm from below.

    In all this bold music, Hollenbeck is true to the spirit of his muse, the visionary late-eighteenth century poet and painter William Blake.“

    Online Magazine, December 2005